Aktuelle Ausgabe

Und welches Jubiläum feiern Sie 2018?

Die Zahlen 5, 10, 15, 20, 25, 40 und 50 haben nicht nur gemeinsam, dass sie mathematisch durch die Zahl fünf teilbar sind, sondern sie werden auch von Menschen, Unternehmen und Veranstaltern sehr gerne zum Anlass genommen, ein Jubiläum zu feiern. Auch das vor Ihnen aufgeschlagene Fachmagazin tritime | Leidenschaft verbindet feiert 2018 sein zehnjähriges Bestehen.

In den vergangenen Jahren entwickelten wir uns in einem sich verändernden Marktumfeld inhaltlich weiter und haben mit vier Printausgaben pro Jahr einen Weg gefunden, interessierte Triathleten und Ausdauersportler mit hochwertigen und gut recherchierten Artikeln auf den Gebieten Ernährung, Gesundheit, Training und Material umfassend zu informieren. Darüber hinaus porträtierten wir in den bis heute knapp 50 Ausgaben Olympiasieger und Weltmeister, Deutsche Meister und Perspektivathleten. Gerne erinnere ich mich an das Interview mit Faris Al-Sultan im Frühjahr 2012, als er mir im Haus seiner Eltern die Tür öffnete und er fast gleichzeitig mit einer liebevollen Stimme, beinahe entschuldigend, zu seiner Mutter ins Wohnzimmer rief: „Oh Mama, ich habe ganz vergessen, dir zu sagen, dass ich heute einen Interviewtermin habe, allerdings nicht mit dem Playboy!“ Mit einem Schlag verflog meine Nervosität, und es wurde ein ziemlich entspannter Vormittag. Hervorzuheben ist auch das sehr ausführliche und tiefgehende Gespräch mit dem Mainzer Sportmediziner und Molekularbiologen Prof. Dr. Dr. Perikles Simon über sportliche Höchstleistungen, die im Zusammenhang mit Ausnahmeregelungen und medikamentösen Maßnahmen zur Heilung verletzter oder erkrankter Athleten immer schwieriger zu bewerten sind. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch im Triathlon der saubere Sport keine Selbstverständlichkeit sein muss

Gerade in den Anfangsjahren der tritime polarisierten unsere Titelbilder und sorgten immer wieder für Diskussionen in der Szene. Ein außergewöhnliches Cover zu gestalten, ist nicht ganz einfach, denn das Ergebnis hängt auch sehr stark von der Persönlichkeit des Triathleten ab, sich im Rahmen eines Shootings zurückzunehmen und sich fallen zu lassen, um auf die Ideen des Fotografen einzugehen. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die zum Teil sehr aufwendigen Produktionen mit Daniel Unger (2008), Maik Petzold (2009), Meike Krebs (2009), Daniela Ryf (2009) und Sebastian Kienle (2012).

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2018. Feiern Sie Ihre persönlichen Feste, wie sie fallen, ganz egal, ob es Ihr erster oder hundertster Wettkampf ist.

Ihr

Klaus Arendt
[Chefredakteur]

Leseproben

die aktuelle tritime können Sie ab heute auch als E-Paper online lesen!