In stillem Gedenken an Stefan Keul

Stefan Keul (Foto: Ingo Kutsche | sportfotografie.biz)Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen, von Gewohnheiten, Menschen, sich selbst, irgendwann, plötzlich, heißt es damit umgehen, ihn aushalten, annehmen, diesen Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen!

 

In stillem Gedenken an Stefan Keul

Als mich heute Nachmittag die Nachricht vom Tod Stefan Keuls erreichte, wurde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Es fällt mir sehr schwer, meine Gedanken zu ordnen! Ganz egal, was ich auch beginne, immer wieder sehe ich Stefan, erinnere mich an persönliche Begegnungen und unzählige Gespräche, die wir seit unserem Kennenlernen auf Hawaii 2013 miteinander führen durften.

Vor gut und gerne sechs Wochen telefonierte ich das letzte Mal mit Stefan Keul. Interessanterweise unterhielten wir uns nicht über Fahrräder, Aerodynamik, Radtechnik oder die Bedeutung der Radpflege, sondern ausschließlich über die Erlebnisse seines letztjährigen Aufenthaltes in Patagonien und des bevorstehenden Urlaubs mit seiner Frau Nina im Himalaya. In jedem seiner Worte waren Begeisterung und Vorfreude zu spüren.

Im Namen aller Triathleten verneige ich mich vor einem großartigen Menschen. Meine Gedanken sind bei Stefans Familie und seiner Frau Nina.

Stefan, ich werde Dich nicht vergessen.

Stefan Keul (Foto: Ingo Kutsche | sportfotografie.biz)

Stefan Keul zeichnete in den vergangenen Jahren bei der Firma Canyon als Pro Sport Manager Verantwortung für die technische Betreuung der Rennräder und Zeitfahrräder zahlreicher Profisportler, unter ihnen auch Jan Frodeno, Patrick Lange, Daniela Sämmler und Laura Philipp. Bei den international bedeutenden Rennen stellte der 45-Jährige vor Ort sicher, dass die Wettkampfräder optimal gewartet in der Wechselzone ihrem Einsatz entgegenfieberten.

Text: Klaus Arendt
Quelle Einleitung: Margot Bickel
Foto: Ingo Kutsche | sportfotografie.biz

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