Endlich wieder im Triathlonparadies!

Die Zeitmaschine aus Zurück in die ZukunftKnapp 13.000 Kilometer müssen Teilnehmer und Besucher der Ironman World Championship – bei mindestens einem Zwischenstopp – zurücklegen, um nach einer gefühlten Ewigkeit auf Big Island zu landen.

 

Gefühlte Ewigkeit? Nicht wirklich. Wie in den vergangenen drei Jahren entschloss sich die tritime-Redaktion dazu, anstatt über Chicago und San Francisco über Tokyo und Honolulu anzureisen. Und erneut brachte der erste Blick auf die Abflug- und Ankunftszeiten unserer Flugtickets der japanischen Fluglinie All Nippon Airlines mehr als nur ein Lächeln hervor: Abflug am Montag Abend um 20.45 Uhr, Ankunft am Dienstag Nachmittag, und das bei zwei Nachtflügen! Es ist schon ein eigenartig schönes Gefühl, nach einem gut siebenstündigen Flug und lange vor der eigentlichen Abreise in Tokyo zu einer Uhrzeit auf Hawaii anzukommen, die wir bei unserer ersten Etappe von Deutschland nach Tokyo schon einmal erlebt hatte, nämlich in der Vergangenheit! Das Überqueren der Datumsgrenze in östlicher Richtung machte dies möglich. Marty McFly und Doc Brown aus der Kino-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ lassen grüßen.

Zwischenstopp in Tokyo

Egal ob man jetzt über die USA oder Japan anreist, sobald die Besatzung mit den Landevorbereitungen beginnt und in den Ohren der Druckausgleich zu spüren ist, rutschen alle Passagiere unruhig auf ihren Sitzen herum. Ist es etwa die Magie der Insel, der Duft der bunten Blumen, die Schwüle oder sind es die Mumuku-Winde, die einige Besucher bereits während des Landeanfluges verspüren? Oder handelt es sich doch nur um eine simple Täuschung unserer Sinne? Auch wenn es sich unwirklich anhört, hoch über den Lavafeldern fühlt man in der unterkühlten Kabine all das, was einen erwartet: einen unvergesslichen Aufenthalt.

Liebe tritime-Leser, ab dem dem 03.10.2018 berichten wir tagtäglich aus Kailua-Kona. Lasst Euch von den Artikeln, Bildergalerien, Reisetipps, Interviews und Videos animieren, auch einmal das „Projekt Ironman World Championship“ als Teilnehmer oder Zuschauer anzugehen. Es lohnt sich. Versprochen.

Fotos: Klaus Arendt

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