Nährstoffe: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (I)

Der Muskelmotor ist vergleichbar mit einem Automotor. Nur wenn Treibstoff zur Verfügung steht, kann der Motor arbeiten. Doch im Gegensatz zum Auto kann der Muskel
unterschiedliche Treibstoffsorten nutzen; zudem ist er auf die Zufuhr einer Reihe weiterer Substanzen angewiesen.

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Alles Bio oder was?

Was ist, wenn zwar die Nährstoffversorgung stimmt, mit den Lebensmitteln aber gleichzeitig unnötige, potenziell die Leistung beeinträchtigende oder sogar schädliche Inhaltsstoffe wie Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Pestizide aufgenommen werden? Immer mehr Aktive greifen daher nicht nur zu Wurzeln, sondern gleich zu Bio-Wurzeln. Die Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ sind in der EG-Öko-Verordnung geregelt und gesetzlich geschützt. Unter den derzeit fast 60.000 Produkten, die das sechseckige, grün umrandete deutsche Bio-Siegel tragen, sind inzwischen fast genauso viele ernährungsphysiologisch fragwürdige Produkte wie bei den konventionellen. Und seitdem im Juli 2010 das neue, EU-einheitliche Bio-Siegel „euro-leaf“, ein aus weißen Sternen auf grünem Grund nachempfundenes Blatt, eingeführt wurde, hat die Zahl der Bio-Produkte weiter zugenommen. Für das EU-Siegel gelten dieselben Anforderungen wie für das deutsche Bio-Siegel. Die Zutaten müssen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Anbau stammen und dürfen nur eine definierte Anzahl an Zusatzstoffen enthalten. Von diesen sind einige aber bei Verbraucherschutzorganisationen umstritten. Viele Öko-Verbände mit eigenen Siegeln wie Demeter oder Bioland legen Maßstäbe an, die deutlich über den EU-Mindeststandard hinausgehen.

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Mit Messer und Gabel zur Topleistung auf der Langdistanz

An den letzten Tagen vor dem Saisonhöhepunkt kann mit Training kaum noch an der Form gefeilt werden. Jetzt ist die Zeit, mit Messer und Gabel, sprich mit einer leistungsoptimierenden Ernährung dafür zu sorgen, dass der Körper am Tag X Höchstleistung bringt. Die zu ergreifenden Maßnahmen dienen der Optimierung der Energie- und Nährstoffreserven. Diese unmittelbare Vorbereitungszeit ist grundsätzlich geprägt durch eine individuell ausgerichtete, ausgewogene und vollwertige Mischkost, um die Glykogendepots maximal aufzufüllen. Da der Körper über keine Wasserspeicher verfügt, ist auch eine regelmäßige Getränkezufuhr entscheidend, um ausreichend hydriert in den Wettkampf zu starten. Nach sehr intensiven und/oder sehr langen Trainingseinheiten auf dem Rad oder Läufen im profilierten Gelände sowie mit kräftezehrenden Zwischensprints, gehört neben Kohlenhydraten auch hochwertiges, schnell verfügbares Eiweiß in die Regenerationsmahlzeit.

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