Lena Berlinger gewinnt Inferno Triathlon

SCHILTHORN, 18AUG18 - Geschafft: Lena Berlinger (SUI) freut sich ueber den Sieg im 21. Inferno Triathlon im Berner Oberland am 18. August 2018. Impression of the 21st Inferno Triathlon in the Bernese Oberland, Switzerland, August 18, 2018. swiss-image.ch/Photo Remy SteineggerBei ihrem zweiten Start beim Inferno Triathlon im Berner Oberland sichert sich Lena Berlinger mit 20 Minuten Vorsprung den Sieg. Platz eins bei den Männern geht zum fünften Mal an Samuel Hürzeler.

Beim diesjährigen Inferno Triathlon zeigte Lena Berlinger ihre Bergqualitäten. Vor zwei Jahren musste sie sich noch mit einem sechsten Rang nach einem Defekt beim Mountainbiken zufrieden geben. Dieses Mal konnte sie allen zeigen, was sie wirklich kann. Eine grandiose Leistung, nachdem sie sich im Frühjahr das Schlüsselbein bei einem Radsturz geborchen hatte. Nach 9:31:04 verwies die 30-Jährige nach 5.500 bewältigten Höhenmetern die siebenfache Inferno-Siegerin Nina Brenner auf Rang drei. Auch die Zweitplatzierte Petra Eggenschwiler bekam 20 Minuten aufgebrummt. „Ich habe einfach mein Tempo durchgezogen und war schon ziemlich überrascht, als von hinten niemand aufholte“, sagte Berlinger im Ziel auf dem Schilthorn.

 

Inferno Triathlon 2018: Bilder der Sieger

Inferno Triathlon:
Samuel Hüzeler spielt seine Erfahrung aus und gewinnt

Bei den Männern konnte Samuel Hürzeler die  21. Austragung des Infero Triathlons für sich entscheiden. Dabei verpasst er mit einer Zeit von 8:35.55 Stunden knapp den Streckenrekord von 8:34.27 Stunden. Es war ein schnelles Rennen, dass sich die Athleten vom Strandbad Thun hoch auf das 2.907 Meter hohe Schilthorn lieferten. Hürzelers Verfolger, der Deutsche Thomas Kaiser und Roman Krebs aus Münsingen schenkten dem Favoriten nichts. Bei den Disziplinen Rennrad und Mountainbike erkämpfte sich Kaiser sogar die Führung. Doch auf der Laufstrecke setzte Hürzeler zum grossen Finale an: Mürren passierte er bereits mit über 13 Minuten Vorsprung auf Kaiser, im Ziel waren es dann 27 Minuten. Thomas Kaiser belegte mit einer Gesamtzeit von 9:02.58 den zweiten Rang. Auf Platz 3 kämpfte sich Micha Güdel aus Bern nach einer sensationellen Berglauf-Leistung. Michael Göhner der 2016 Platz drei belegte, beendete das harte Rennen auf Rang 15.

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Inferno Triathlon – die Strecken: 3,1 km Schwimmen, 97 km Rennrad, 30 km Mountainbike und 25 km Berglauf, von Thun aufs Schilthorn

Fotos: Swiss-Image.ch/Remy Steinegger

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