Tri11 feiert 10-Jähriges:
Neoprenanzüge ohne viel Chichi

Neoprenanzug von Tri11Ein Neoprenanzug gehört zur Grundausstattung jedes Triathleten. Doch Anzug ist nicht gleich Anzug. Anlässlich des 10-jährigen Firmenjubiläums von Tri11 unterhielten wir uns mit Christian Bück aus der Marketing-Abteilung.

 

Das Unternehmen Tri11, 2008 in Hamburg gegründet, möchte Athleten mit Neopenanzügen versorgen, die auf die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Vom Trainings- und Einsteigermodell bis zum Top-Performance-Neoprenanzug ist, laut Tri11, alles im Sortiment erhältlich. Der Neo-Spezialisten bietet seine Anzüge nicht nur im Rahmen der üblichen Probeschwimmen an, sondern auch zum ungestörten Test zu Hause, im Schwimmbad oder in offenen Gewässern. Perfekte Voraussetzungen für einen stressfreien, unabhängigen Auswahlprozess.
Übrigens: Die Versandkosten der Testanzüge übernimmt das Unternehmen – für die Kunden ist dieser Service unentgeltlich.

Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum. Wie lässt sich die Geschichte von Tri11 zusammenfassen?
Die Idee lautete von Anfang an, hochwertige Neoprenanzüge zu fairen Preisen anzubieten. Das geht in erster Linie deswegen, weil wir im Direktvertrieb arbeiten und keine Händlermargen haben. Unsere Philosophie ist, direkt mit den Kunden zusammenzuarbeiten. Wir bieten schlichte Neoprenanzüge ohne viel Chichi für alle Leistungsklassen. Das war schon immer so und wird auch in Zukunft so sein. Derzeit bieten wir fünf Modelle für Männer und für Frauen an. Das günstigste Modell kostet 349 Euro, das teuerste 600 Euro.

Wie seht ihr die Entwicklung der letzten zehn Jahre auf dem Neoprenmarkt?
In das Thema Entwicklung stecken wir sehr viel Zeit und auch Geld. Wir wollen immer die besten Materialien einsetzen und dafür schauen sich unsere Entwickler permanent auf dem asiatischen Markt um. Derzeit ist Yamamoto das Maß aller Dinge in Sachen Material. Vor fünf Jahren hatten wir mit dem AIR einen der dünnsten Anzüge auf dem Markt. Seitdem haben wir unsere Materialstärken nicht mehr groß verändert.

Wo könnte es künftig in Sachen Neoprenanzüge hingehen? Welche Entwicklungen und Innovationen sind vielleicht schon geplant?
Das Material wird immer flexibler. Das ist natürlich perfekt für Tragekomfort und Bewegungsfreiheit, aber natürlich wird das Material so auch immer empfindlicher und kann leichter kaputtgehen. Leider ist das durchfärben des Material bisher nur bedingt möglich, deshalb springen wir auf diesen Zug nicht auf, da nicht klar ist, wie das Durchfärben sich auf Dauer mit der Qualität der Anzüge harmoniert.

Was sind eurer Meinung nach die Alleinstellungsmerkmale der Tri11-Anzüge.
Mit dem kostenfreien Neotest für zuhause, 365 Tage im Jahr, bieten wir einen super Service. Wir offerieren zudem eine sehr gute Qualität zu fairen Preisen, daher scheuen wir auch nicht die Konkurrenz. Unsere Neoprenanzüge sind schlicht und ohne Megadesign. Wir setzten auf die Themen Flexibilität, Passform und einen ausgewogenen Auftrieb. Zudem bieten wir für alle Neopreanzüge, egal welcher Marke, einen schnellen Reparaturservice an.

Welche Pflegetipps gebt ihr?
Die richtige Pflege fängt beim korrekten Anziehen an. Das heißt: Den Neo immer auf links drehen, dann das Bein zehn Zentimeter umschlagen, von innen greifen und den Neo wie Kompressionssocken anziehen. Dafür benötigt man auch keine Handschuhe. Danach mit dem Anzug ins Wasser gehen und etwas Wasser in den Kragen laufen lassen, dann kann man ihn wunderbar noch einmal zurecht ziehen. Nach dem Tragen den Neoprenanzug immer mit Wasser abspülen und auf links –  ohne Sonneneinwirkung – trocknen lassen. Hin und wieder kann man auch ein mildes Shampoo einsetzen. Über die Wintermonate den Neoprenanzug einfach in einen Schrank legen und nicht hängen.

Neoprenanzüge von Tri11

Interview: Meike Maurer
Fotos: Tri11

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