Andi Böcherer geht getuned in die neue Saison

Andi Böcherer trifft bei seinem ersten Rennen der Saison 2018 beim Dirty Race Crossduathlon in Murr auf Sebastian Kienle. Was es sonst noch Neues gibt, verkündet der 34-jährige Freiburger in einer Pressemitteilung.

 

Andi Böcherer hatte Ende 2017 aufgrund einer Verletzung ungewollt viel Zeit, sich Gedanken über sein Leben als Triathlonprofi zu machen: „Während meiner verletzungsbedingten Auszeit habe ich viel überlegt, an welchen Stellen ich noch Potenzial habe, das bisher nicht komplett genutzt wurde. Mein Trainer Lubos Bilek und ich haben deshalb schon ein paar Dinge umgestellt und angepasst.“

Feintuning ist angesagt

Auch – und vor allem – im für die Profis immer wichtiger werdenden Bereich des Equipments sah der Familienvater noch Verbesserungspotential: „Ich bin extrem happy, dass ich mit CUBE, New Balance, Zipp, SRAM und Uvex schon brutal gut ausgestattet bin. Für 2018 lautet mein Motto dennoch: Jetzt geht es den Details an den Kragen!“

In seiner verfrühten Off-Season hat Böcherer sich damit intensiv beschäftigt und aus eigenen Tests und vielen Expertenmeinungen ein Gesamtbild zusammengesetzt: „Im Bereich Aerodynamik beeinflussen zwei Dinge die Performance ganz besonders. Und das ist zuallererst der Klops, der oben auf dem Rad hockt – in meinem Fall also ich. Da ich dem Wind die mit Abstand größte Fläche in den Weg stelle, haben meine Sitzposition und Körperform eben den Löwenanteil an der Aerodynamik des Gesamtsystems.“ Deshalb will Böcherer in diesem Jahr nochmal verstärkt an seiner Sitzposition arbeiten – auf der Radbahn, im Labor und im Windkanal.

Die Bekleidung wird im Triathlon immer wichtiger

„Außerdem kommt es ganz besonders darauf an, wie dieser Klops verpackt ist, auf welche Oberfläche der Wind also trifft – und wie er diese wieder verlässt. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach dem individuell für mich schnellstmöglichen Rennanzug begeben. Dass die Bekleidung aber nicht nur schnell sein, sondern auch funktionell in der ersten Liga spielen muss, versteht sich von selbst.“ Diese Suche endete bei der dänischen Firma Fe226, einer innovativen und neuen Marke, die sich ausschließlich um den Triathlonsport kümmert. Böcherer vertraut im Wettkampf und beim Lauftraining ab sofort auf dieses Brand und lässt sein Input in Neuentwicklungen einfließen. „So stelle ich mir eine – im Wortsinne – gewinnbringende Zusammenarbeit vor. Ich bin hochmotiviert und kann es kaum abwarten, in die neue Saison zu starten.“

Der erste Wettkampf für Andi Böcherer steht schon am kommenden Wochenende auf dem Plan, wenn er beim Dirty Race Murr – einem Cross-Duathlon – unter anderem auf Sebastian Kienle trifft. Beide konnten das Rennen bereits für sich entscheiden und nutzen es als Standortbestimmung und Testwettkampf.

 

Text: Pressemitteilung von Andi Böcherer
Foto: Jacky Everaerdt / Activ’images Jacky

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