Mathias Hecht: Back on track

IMG_1766Nach langer Verletzungspause möchte es der Schweizer Triathlonprofi Mathias Hecht noch einmal versuchen: 2016 plant der 36-Jährige eine Art „Abschiedstour“ vom Leistungssport.

 

Das soll aber nicht heißen, dass Mathias nur halbherzig an seine geplanten Rennen herangeht, bevor er sich voll und ganz dem internationalen Trainergeschäft – unter anderem im Team von Brett Sutton – widmen möchte. Ganz im Gegenteil, er möchte es sich noch mal beweisen, dass nach überwundener und langwieriger Oberschenkelverletzung wieder alles möglich ist.

Dafür war der Schweizer mit seinen Radpartnerfirmen Canyon und Swiss Side auch noch mal bei kalten Temperaturen im Windkanal, um an der für ihn perfekten und aerodynamischsten Radposition wie möglich zu arbeiten.

Impressionen aus dem Windkanal in Immenstaad:

Ausgangsposition der umfangreichen Tests war Hechts bisheriges Zeitfahrrad von Trek, auf dem er bereits auf einem hohen Niveau gut saß. Somit war für die Entwickler und Konstrukteure war Feintuning beim Speedmax von Canyon angesagt, mit dem Erfolg, dass am Ende eines langen Arbeitstages eine Ersparnis von 37 Watt erzielt werden konnten. 17 Watt entfielen auf die optimierte Sitz- und Kopfposition, 20 Watt konnten mit dem Renneinteiler eingespart werden. Nachdem Feintuning des Setups liegt es nun an Mathias Hecht, seine Form in den anstehenden Rennen unter Beweis zu stellen.

Fotos: Canyon

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