Mallorca, St. George und Rimini

Ironman MallorcaAm kommenden Wochenende greifen die Mittel- und Langdistanzprofis erneut ins Renngeschehen ein, um sich durch eine gute Platzierung die vorzeitige Teilnahme an den Weltmeisterschaften der verschiedenen Renneserien zu sichern.

 

Ironman 70.3 North American Championship St. George
Im tritime-Interview verriet Sebastian Kienle, dass er gut durch den WInter gekommen ist, sein Training wirklich gut verlief und er die probleme mit seiner Achillessehne immer besser in den Griff bekommen hat. Auch wenn es bei seinem Saisoneinstieg im kalifornischen Oceanside aufgrund einer Radpanne nicht zu einer vorderen Platzierung gereicht hat, sollte die Konkurrenz Kienle nach einem mehrwöchigen Trainingslager in den USA wieder auf der Rechnung haben. Gespannt sein darf man auch auf das erste Rennen der Saison von Michael Raelert, der sich in diesem Jahr nicht nur für die WM auf Hawaii qualifizieren möchte, sondern auch bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft am 04.09.2016 in Mooloolaba zum dritten Mal 70.3-Weltmeister werden. „St. George wird ein hartes und schnelles Rennen“, sagt Michael Raelert vor dem topbesetzten Wettkampf in Utah, „aber genau das macht auch den besonderen Reiz aus. Man weiß gleich, wo man im Vergleich zu anderen Athleten steht.“

Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca
Im vergangenen Jahr stand das Rennen ganz im zeichen von Daniela Ryf: Als Erste aus dem Wasser, als Erste vom Rad als Erste im Ziel. Daniela Ryf zeigte im vergangenen Jahr gleich zu Beginn, dass es ihre Konkurrentinnen sehr schwer haben, die Schweizerin vom Siegen abzuhalten. In diesem Jahr ist die amtierende 70.3- und Ironman Weltmeisterin jedoch nicht am Start. Dafür dürfen sich andere Athletinnen Hoffnungen auf den Sieg oder eine gute Platzierung machen, wie zum beispiel Laura Philipp oder Daniela Sämmler. Während Letztere aufgrund eines Infektes ihren Start beim Ironman Südafrika kurzfristig absagen musste, hat Laura Philipp, die in diesem Jahr alles auf die 70.3-WM in Mooloolaba ausgerichtet hat,  bereits die ersten Rennkilometer in den Beinen. Einem 7. Platz in Oceanside folgte ein vierter Rang beim Ironman 70.3 Texas. Ebenfalls auf der Startliste stehen unter anderem Diana Riesler, Natascha Schmitt, Kristin Möller, Verena Walter und Nicola Spirig.

Bei den Herren hofft Andreas Dreitz seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Der 27-Jährige reist mit zwei zweiten Plätzen (70.3 Oceanside und 70.3 Texas) im Gepäck auf des Deutschen liebste Trainings- und Urlaubsinsel. Ein Selbstläufer wird das Rennen am kommenden Samstag für den bekannt starken Radfahrer jedoch nicht, stehen mit Bart Aernouts, Timo Bracht und Allessandro degasperi bekannt gute Mitteldistanzler auf der Startliste. Aber auch die weiteren Deutschen wie Johannes Moldan, Markus Thomschke oder Markus Fachbach sollten nicht unterschätzt werden.

Startliste (Stand 22. April)

Challenge Rimini
Nachdem im vergangenen Jahr eher ungemütliche Wetterbedingungen vorherrschten, hoffen Teilnehmer und Veranstalter auf typisch italienische Bedingungen! Filip Ospaly (CZE), Giulio Molinari (ITA) und Per Bittner (GER) bei den Herren sowie Yvonne van Vlerken (NED) dürften vom Papier her die großen Favoriten auf den Sieg beim Challenge Rimini sein. Allerdings haben die erfahrene Lokalmatadorin Martina Dogana (ITA) sowie die Deutschen Julia Viellehner, Christian Otto und Peter Seidel durchaus Außenseiterchancen.

Text: Klaus Arendt
Foto: Getty Images for Ironman

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