DM Paratriathlon Mitteldistanz in Wilhelmshaven

Simon GaengerWilhelmshaven zeigte sich am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft der Paratriathleten über die Mitteldistanz für die fünf gestarteten Athleten mit Behinderung von der besten Seite. 

Bei perfektem Triathlonwetter und knapp 25 Grad sowie nahezu Windstille gingen Andrea Thamm, Claudia Just, Simon Gänger, Lars Konek und Inge Beckert auf die Strecken. Mit der schnellsten Zeit war Simon Gänger nach 04:58:06 Stunden im Ziel. Der Triathlet, der in der PT3 (mittelschwere Behinderung) startet konnte damit die Fünf-Stunden-Grenze unterbieten. Ihm folgte Lars Konek, der als erster Paratriathlet nach 34:06 Minuten der Nordsee entstiegen war und nach 05:43:30 Stunden die PT4-Wertung (leichte Armbehinderung) vor Ingo Beckert (06:09:05 Stunden) gewinnen konnte.
Ihren Titel in der PT4 verteidigen konnte Andrea Thamm. Die Berlinerin benötigte 06:05:21 Stunden. Ihr folgte Claudia Just, die nach 07:09:46 Stunden jubeln durfte, hatte sie doch ihre erste Mittedistanz überhaupt bestritten. Auch Ingo Beckert hatte sich erstmals auf diese Distanzen begeben und sie erfolgreich absolviert.

Vor Ort hatte auch Nadine Mielke, stellvertretende Cheftrainerin der Paratriathlon-Nationalmannschaft, die Wettkämpfe verfolgt. „Wir freuen uns, dass mit Claudia Just und Ingo Beckert zwei Mitteldistanz-Rookies in Wilhelmshaven mit dabei waren. Für Paratriathleten ist diese Distanz schon eine ziemliche Herausforderung, aber das Organisationsteam in Wilhelmshaven hat einen wirklich tollen Event für Paratriathleten entwickelt. Vielen Dank dafür, auch an die Helfer. Wir hoffen, dass in 2016 noch mehr Athleten den Weg nach Wilhelmshaven finden, denn die Region und die Wettbewerbe sind definitiv eine Reise wert.“

Ergebnisse:
PT 3 Männer
1. Simon Gänger Team AR SPORT e.V. 04:58:06
PT 4 Frauen
1. Andrea Thamm A3K Berlin 06:05:21
2. Claudia Just SG Wasserratten Norderstedt 07:09:46
PT 4 Männer
1. Lars Konek Team Erdinger Alkoholfrei 05:43:30
2. Ingo Beckert PSV Brühl Triathlon Team 06:09:05

Text und Foto: DTU

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