Ironman 70.3 St. George: Platz 3 für Andreas Raelert

Mit einem dritten Rang beim Ironman 70.3 St. George startete Andreas Raelert in die Saison 2015. In einem hervorragend besetzten Starterfeld gelang es ihm, im abschließenden Halbmarathon auf das Podest zu laufen.

In 3:51:56 Stunden gewann der Brite Tim Don, der im vergangenen Jahr Dritter der Weltmeisterschaft im Ironman 70.3 wurde. Platz zwei sicherte sich der Kanadier Brent McMahon, der in 3:53:22 Stunden nur knapp vor Andreas Raelert ins Ziel lief. Der Rostocker folgte in 3:53:39 Stunden lediglich 17 Sekunden hinter dem starken Kanadier. „Insgesamt bin ich zufrieden mit meinem ersten Saisonrennen“, sagte Andreas Raelert nach dem Podestplatz bei den Ironman 70.3 North American Pro Championship, „es war der erwartet harte Auftakt in einem extrem starken Teilnehmerfeld. Tim Don und Brent McMahon haben während des gesamten Rennens eine starke Performance gezeigt.“

Beim Schwimmen bildete sich Sand Hollow Reservoir gleich eine gute Spitzengruppe mit rund einem Dutzend Athleten. Der Australier Todd Skipworth bewältigte den 1,9 Kilometer langen Kurs in 22:53 Minuten als Schnellster und führte damit eine Dreiergruppe an, zu der weiterhin der Kanadier Jon Bird (22:54 Minuten) und der US-Amerikaner Ben Collins (22:57 Minuten) gehörten. Andreas Raelert kam als Sechster aus dem Wasser, in 23:11 Minuten lag er eine Sekunde vor dem ehemaligen Kurzdistanz-Weltmeister Tim Don.
„Auf dem Rad ging gleich die Post ab, und ich habe den Sprung ganz nach vorne leider etwas verpasst“, sagte Andreas Raelert, der zusehen musste, wie sich die Spitze um Tim Don, den US-Amerikaner Ben Collins, dessen Landsmann Andrew Yoder und Brent McMahon zusehend entfernte.

Nach 2:39:58 Stunden Renndauer kam Andreas Raelert vom Rad und lag zu diesem Zeitpunkt bereits 4:07 Minuten hinter dem Führenden Brent McMahon zurück auf Rang zehn. „Ich wusste, dass ich nun etwas tun musste, um noch ein Wörtchen mitreden zu dürfen in diesem Wettkampf“, sagte Andreas Raelert, „auf dem Rad ist es nicht perfekt gelaufen“. Von Beginn an schlug er im abschließenden Halbmarathon ein hohes Tempo an und holte einen der vor ihm liegenden Athleten nach dem anderen ein. Darunter befanden sich unter anderem der Hawaii-Zweite des Vorjahres, Ben Hoffman aus den USA und der Hawaii-Zweite von 2013, Luke McKenzie (Australien). In 1:12:42 Stunden gelang Andreas Raelert die schnellste Laufzeit des Tages.

Nach rund 15 Kilometern war Andreas Raelert auf Rang drei vorgelaufen und verringerte auch den Rückstand auf Brent McMahon zusehends. „Auf den letzten zwei Kilometern kam ich immer näher heran, aber am Ende hat es nicht mehr ganz gereicht für Platz zwei.“ Mit seinem Lauf konnte Andreas Raelert dennoch zufrieden sein. „Alles in allem war es ein gelungener Test für den Ironman Texas“, sagte er. Am 16. Mai wird Andreas Raelert nun bei der Ironman North American Championship in Texas versuchen, möglichst viele Punkte für die Qualifikation zur Ironman-Weltmeisterschaft zu sammeln, die am 10. Oktober auf Hawaii ansteht.

Ergebnisse Männer
Ergebnisse Frauen

 

Foto. Raelert Brothers

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