Xterra Maui: Kathrins Blog – Teil 5:
Streckencheck beendet

Der erste Strecken-Check am vergangenen Mittwoch ging gründlich in die Hose. Dank des monsunartigen Regens mussten wir nach knapp zwölf Meilen die völlig aufgeschwemmte und Schlammüberströmte Rad-Strecke verlassen und uns in die lange Warteschlange am „Bike Wash“ einreihen.

 

Da wir in Kihei ungefähr 60 Autominuten vom Wettkampfort entfernt wohnen, mussten wir auch die abendliche Pastaparty „at Brown`s“ sausen lassen. Denn ja, auch auf Maui kann es einem kalt werden, wenn die Klamotten durchnässt sind und der Körper bereits nach der Hälfte der Radstrecke keine Restenergie mehr hat ;). Ein gemütlicher Abend zu Dritt mit Tomatenspaghetti Cabonara, Avocado-Mix-Salat und scharfem Käsebrot war daher die gelungene Alternative.
Neuer Tag neues Glück
Der zweite Versuch, die Strecke zu erkunden, gelang deutlich besser. Glücklicherweise konnten wir bei Meile 11 direkt vom Highway aus wieder in den Trail einsteigen und unsere Biketour fortsetzen. Bei blauem Himmel und Sonnenschein sieht alles noch bunter, exotischer und traumhafter aus. Auf dem noch nicht ganz abgetrockneten Boden hatten wir durchaus wieder die ein oder andere Rutschpartie auf den steilen Anstiegen und serpentinenreichen Singletrails quer durch die Ländereien hawaiianischer Bauern. Viele der Trails des Bikekurses sind extra für diese Rennen „gemäht“ worden. Noch vor einer Woche stand hier meterhohes Gras und es sah aus wie in einer Sumpflandschaft mit Schilf soweit das Auge reicht. Heute finden wir hier einen fantastischen Singletrail zum Biken.
Ende gut alles gut. Der Radkurs ist hart, langsam und kräfteraubend aber auch wunderschön, abwechslungsreich und spaßig! So let`s do it!
Nach der Pressekonferenz (ja ich gehöre tatsächlich zu den Top 5 dieses Jahr ) und dem Annuel Pro Athletes Meeting (dort werden Dinge von 2014 und 2015 der Xterra Serie diskutiert, der neue Rennkalender fürs kommende Jahr vorgestellt und Athleten können positive und negative Aspekte der Serien ansprechen) begaben wir uns noch in der Dämmerung auf den Laufkurs, was unsere Wahrnehmung allerdings in keinster Weise beeinträchtigte.
Die Farben und Formen dieser fantastischen Laufrunde sind bei Sonnenuntergange eher noch schöner. Nur sollte man auch auf seine Füße und den Weg achten. Baumstümpfe, Wurzeln und Steine warten hinter jeder Kurve 😉

Laufkurs mit Rampen
Das Profil des Laufkurses ist ziemlich simpel. 3 Meilen stetig bergauf, gut zu laufen aber mit zum Teil sehr steilen Rampen und dann geht`s über flowige nicht allzu steile Trails wieder hinunter. Dort wartet eine 200 m lange asphaltierte Rampe, die nur im besten Fall zu laufen ist. Wer sich auf dem Bergabstück zu sehr pushed, steht hier gewaltig!
Weiter geht`s durch einen Dschungel hinunter zum Strand. Ein besonderes Finish ist jedem Athleten gegönnt, 200 m am Strand plus 200 m bergan zum Ziel. Wer dann nicht genug hat und glücklich in sich zusammen sackt, ist vom anderen Stern oder hat was falsch gemacht 😉

Und hier noch ein kleines Interview, das Kathrin dem Orgateam des Xterra gegeben hat.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.