Julia Gajer: Das Frauenfeld in Roth ist unglaublich stark

Foto: DTU/ Jo KleindlWie schon im Vorjahr steht für Julia Gajer das „Challenge-Doppel“ auf dem Wettkampfplan: erst Kraichgau, dann Roth. Im Vorjahr errang sie bei beiden Rennen den Deutschen Meistertitel. In einem kurzen Gespräch erklärt sie ihre Zielsetzungen für den kommenden Sonntag.

Julia Gajer hat auf der Mittel- und der Langdistanz in den letzten Jahren in Deutschland einige Titel gewonnen. In 2013 gelang es ihr, über beide Streckenlängen Deutsche Meisterin zu werden. Nach ihrem Sieg im Kraichgau und der parallelen Titelverteidigung des nationalen Mitteldistanztitels, will sie nun auch bei der Challenge Roth überzeugen, möglichst aufs Podium kommen und wieder den DM-Titel erringen.

Start im Kraichgau, Start in Roth. Wie schon 2013 das Challenge-Doppel, jeweils mit den DTU DM. Julia, wie lief der Formaufbau nach Kraichgau, wie gut sind Körper und Seele in Form und im Einklang?
Kraichgau war schon ein ziemlich hartes Rennen und ich war danach wirklich kaputt. Dennoch hat es mir ordentlich Rückenwind für die Vorbereitung auf Roth gegeben, und ich konnte noch einen sehr guten Trainingsblock setzen.

Sieg und DM-Titel im Kraichgau, und auch in Roth bist du Titelverteidigerin als Deutsche Meisterin und (Mit)-Favoritin auf Sieg und Podium. Wie ist die Zielsetzung für das Rennen in Franken?
Zum 30-jährigen Triathlon Jubiläum ist in Roth ein unglaublich starkes Feld am Start, es ist das vielleicht beste Starterfeld bei einer Langdistanz außerhalb von Kona in diesem Jahr. Das macht das ganze mehr als spannend. In der Gesamtwertung war ich bei meinen drei bisherigen Starts jedes Mal auf dem Podium, das wird in diesem Jahr sehr schwer, aber nicht unmöglich. Ich habe mich im Vergleich zum letzten Jahr auf der Langdistanz deutlich weiterentwickelt und hoffe, dass ich ein für mich sehr perfektes Rennen zeigen kann und es somit den schnellen Mädels vorne so schwer wie möglich machen kann. In der DM-Wertung möchte ich meinen Titel ganz klar verteidigen.

Du sprachst das Jubiläum an und auch, dass die Veranstalter ein sehr starkes Feld rekrutiert haben. In wem siehst Du konkret die die größte Konkurrenz?
Mirinda Carfrae, Rachel Joyce, Caroline Steffen und Yvonne van Vlerken. Die Mädels sind alle richtig schnell und wissen – bis auf Rinni – wie man das Rennen in Roth gewinnen kann. Außerdem bringen sie alle jede Menge Erfahrung auf der Lang-Distanz mit.

Auf was freust du dich speziell in Roth?
Auf die Gänsehautatmosphäre vom Start bis zum Ziel, die es, weltweit einmalig, nur in Roth gibt.

Foto: DTU/ Jo KleindlText: Oliver Kubanek/DTU
Foto: DTU/ Jo Kleindl

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