WTS Hamburg: Mario Mola nicht zu schlagen

Mario setzte sich beim WTS-Rennen in Hamburg auf der Laufstrecke gegen die starke Konkurrenz durch. Justus Nieschlag wurde Fünfzehnter.

 

Mit Mario Mola, Javier Goméz, Fernando Alarza, Richard Murray und Henri Schoemann waren – in Abwesenheit der Brownlee-Brüder – die derzeit besten Herren der Kurzdistanz-Szene in der Hansestadt am Start. Auf dem verwinkelten und technisch nicht einfachen Stadtkurs bildete sich nach dem Schwimmauftakt in der Alster eine große Radgruppe mit allen Teilnehmern.

Bereits am Ende der ersten Radrunde kam es in der Mitte der großen Gruppe erneut zu einem folgenschweren Sturz. Auf dem blauen Teppich der Wechselzone stürzten direkt vor der Haupttribüne drei Athleten, unter ihnen der WM-Führende Fernando Alarza. Für alle drei Triathleten war das Rennen bereits zu einem Zeitpunkt beendet, als es noch gar nicht richtig begonnen hatte.

Und das war aber auch schon auf den 20 Radkilometern der größte Aufreger des Rennens, denn bis zum zweiten Wechsel tat sich nichts mehr. Keiner der Athleten riskierte eine Attacke, geschweige denn nach einem der vielen Wendepunkte einen langgezogenen Ausreißversuch zu starten. Lediglich auf der letzten Radrunde versuchten die Athleten, sich eine gute Ausgangsposition für den zweiten Wechsel zu erkämpfen.

Justus Nieschlag legte den mit Abstand schnellsten Wechsel auf dem blauen Teppichboden hin und führte die Konkurrenz auf den ersten Metern der abschließenden fünf Laufkilometer an. Jedoch kurze Zeit später übernahm der amtierende Weltmeister Mario Mola das Zepter in die Hand und übernahm die Führung. Und diese gab der Spanier bis ins Ziel nicht mehr ab!

Mola siegte nach 54:07 Minuten vor Birthwistle (AUS) und Sissons (NZL). Justus Nieschlag wurde 15.

Text: Klaus Arendt

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