Andreas Raelert fehlt bei Ironman 70.3 Racine die Frische

Einen schwierigen Renntag erwischte Andreas Raelert beim Ironman 70.3 Racine. Der Wettkampf im US-Bundesstaat Wisconsin endete für den Rostocker mit dem sechsten Platz.

 

„Ich habe mich heute leider nicht besonders frisch gefühlt“, sagte Andreas Raelert. Angesichts der Tatsache, dass das Schwimmen aufgrund kühler Witterung abgesagt wurde, entwickelte sich von Beginn an eine harte Tempojagd. „Ich konnte heute nicht die Kräfte mobilisieren, die dazu nötig gewesen wären, um in die Entscheidung eingreifen zu können“, sagte Andreas Raelert. In 3:21:30 Stunden belegte er den sechsten Rang hinter dem australischen Sieger Sam Appleton, der in 3:10:35 Stunden eine überzeugende Leistung zeigte. Rang zwei belegte der amtierende Weltmeister im Ironman 70.3, Tim Reed, in 3:14:12 Stunden vor dem dritten Australier Joe Gambles, der 3:16:59 Stunden benötigte.

Nach einem nächtlichen Sturm hatte es sich am Rennmorgen so weit abgekühlt, dass sich die Organisatoren dazu entschlossen, das Schwimmen komplett abzusagen. Bei etwa 10 Grad Lufttemperatur wollte der Veranstalter kein Risiko eingehen. Das Rennen begann stattdessen mit einem Jagdstart auf die 90-Kilometer-Radstrecke. Mit einem Abstand von 30 Sekunden gingen die Profis auf den Kurs, auf dem sich Sam Appleton gleich überzeugend in Szene setzte. „Er hat heute eine ganz starke Performance gezeigt“, sagte Andreas Raelert, der sich von Beginn an müde fühlte. Zu Beginn des Rennens versuchte er, das Tempo so hoch wie möglich zu halten, doch seine Kräfte waren nicht so wie erhofft. „Ich konnte meine Leistungsmöglichkeiten heute nicht ausschöpfen“, sagte Andreas Raelert, der zunehmend Mühe hatte, die Geschwindigkeit auf einem hohen Level zu halten. In 2:04:24 Stunden absolvierte er die Radstrecke und lag damit auf Platz sieben. Sam Appleton spulte den Kurs in der überragenden Zeit von 1:58:04 Stunden herunter.

Beim Laufen konnte Andreas Raelert auf der 21,1 Kilometer langen Strecke noch einen Platz gut machen, blieb in 1:16:05 Stunden aber weiter hinter seinen Möglichkeiten zurück. „Im Laufen war heute leider nichts zu machen“, sagte Andreas Raelert, der großen Respekt vor der Laufzeit Sam Appletons (1:11:41 Stunden) und dessen Gesamtleistung hatte.

Anmerkung: Svenja Thös wurde bei den Profidamen Vierte.

Text: Pressemitteilung Raelert-Brohers GmbH
Foto: Patrick Brady Coaching

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