Ironman 70.3 St. Pölten: Gelingt Philipp und Böcherer die Titelverteidigung?

ST POLTEN, AUSTRIA - MAY 17: Nils Frommhold of Germany (L) and Jan van Berkel of Switzerland (R) shower winner Andreas Bocherer of Germany (C) with beer during the Ironman 70.3: St. Polten on May 17, 2015 in St Polten, Austria. (Photo by Charlie Crowhurst/Getty Images for Ironman) *** Local Am kommenden Wochenende stehen beim Ironman 70.3 St. Pölten mit Laura Philipp und Andi Böcherer die beiden Vorjahressieger am Start und versuchen, ihre Titel zu verteidigen.

 

Laura Philipp wieder das Maß aller Dinge?

Beflügelt von ihrem Sieg am vergangenen Wochenende beim Ironman 70.3 Mallorca wird es Laura Philipp auch dieses Jahr ihrer Konkurrenz in St. Pölten nicht einfach machen, da sich die 30-Jährige derzeit definitiv in einer sehr guten Form befindet. Heiße Kandidatinnen aufs Podium sind unter anderem: Yvonne van Vlerken, die letztes Jahr als Zweite über die Ziellinie in der Wachau lief. Ebenso möchte sicherlich Julia Gajer, nach ihrem misslungenen Saisoneinstieg beim Ironman Südafrika, zeigen, dass die Form passt und auch Daniela Sämmler fürchtet die Konkurrenz nicht  – sie überprüft in Österreich, ob ihre Leistungskurve nach dem sechsten Rang bei der Challenge Gran Canaria weiter ansteigend ist.

Den deutschen Athletinnen werden es auf jeden Fall die österreichischen Damen um Bianca Streurer so schwer wie möglich machen wollen. Auch die Polin Maria Czensnik ist auf der half Ironman-Strecke nicht zu unterschätzen. Das deutsche Profidamenfeld komplettieren Katharina Grohmann und Angela Kühnlein.

Zahlreiche deutsche Profis neben Böcherer und Frommhold am Start

Neben Andi Böcherer und dem Vorjahreszweiten, Ruedi Wild aus der Schweiz, wird Nils Frommhold als Favorit in Österreich auf die Strecke gehen. Der 30-Jährige ist nach seinem zweiten Rang beim Ironman Südafrika und guten Trainingseinheiten im Schwarzwald hochmotiviert und freut sich auf ein schnelles Rennen. Ebenso heiß ist der Titelverteidiger und Sieger von 2015 Andi Böcherer, dem bei der Challenge Rimini vor zwei Wochen aufgrund von Radproblemen kein perfektes Rennen gelang. Weitere deutsche Profis, die den Ironman 70.3 in St. Pölten gemeldet und als Formcheck nutzen sind unter anderem: Markus Thomschke, Per Bittner, Christian Brader, Stefan Schmid, Maurice Clavel, Horst Reichel, Roman Deisenhofer und die Nachwuchsathleten Florian Angert und Markus Hörmann.
Ein Wörtchen um die Top-Platzierungen möchten allerdings sicherlich auch der Österreicher Thomas Steger, der Italiener Guilo Molinari und der Südafrikaner James Cunnama mitreden.

Text: Meike Maurer
Foto: Charlie Crowhurst/Getty Images for Ironman

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